Weniger ist mehr – diese Sachen gehören in eine Geldbörse

Geldbörsen-Organisation

Männer kennen das Problem: Spätestens ein halbes Jahr nach dem Kauf der neuen Geldbörse ist diese heillos überfüllt. Einiges von all dem Krimskrams, der sich im Laufe der Zeit im Geldbeutel ansammelt, ist jedoch unverzichtbar – anderes wiederum kann jedoch problemlos vernachlässigt werden. Hier ist ein rigoroser Cut notwendig und gnadenloses Aussortieren angesagt. Den Inhalt des Geldbeutels auf das Notwendigste runterzubrechen, kann aber ein schwieriges Unterfangen sein. Wo fängt man an, wo hört man auf? – Wir wollen helfen, mit unserer ultimativen Checkliste, die ein für alle Mal klärt: Diese Sachen gehören WIRKLICH in die Geldbörse – und diese nicht:

Hart- und Papiergeld:

Wer braucht eigentlich hunderte oder gar tausende Euro Bargeld im Geldbeutel? – Niemand. Mehr Bargeld als unbedingt nötig mit sich herumzutragen, hat nur Nachteile: Wenn das Portemonnaie vor Geldscheinen überquillt, wirkt das beim Bezahlen schnell angeber- und prollmäßig. Ganz nebenbei ist es auch unheimlich gefährlich, mit viel Bargeld herumzustolzieren. Und schlussendlich ist es in Zeiten von Kredit- und EC-Karten schlichtweg unnötig. Stattdessen sollte es genügend Bargeld sein, um kleine Ausgaben problemlos tätigen zu können. Für Beträge jenseits der 50 Euro kann problemlos überall mit Plastik bezahlt werden. Ausnahmen stellen natürlich ausgeprägte Touren durch Clubs und Bars statt. Hier ist Bargeld Pflicht und auch genügend Münzgeld ist hier unverzichtbar. Die sexy Barkeeperin aufgrund Bargeldmangels nicht mit einem Trinkgeld belohnen zu können ist peinlich und wird sich auf den Service am restlichen Abend auswirken. Kellnerinnen und Kellner merken sich genau, wer gut Trinkgeld gegeben hat und wer nicht – und lassen das den betreffenden Gast auch definitiv spüren!

Bank- und Kreditkarten:

Auch hier gilt die Faustregel „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Schön und gut, dass der Herr fünf Kreditkarten besitzt, aber brauch man diese auch alle wirklich immer und überall? – Mit großer Wahrscheinlich nicht, und zwar aus ganz profanen Gründen. Erstens ist die Zahlung per Kreditkarte in unseren Gefilden immer noch sehr wenig verbreitet und zweitens nutzt man Kreditkarten in 90 Prozent der Fälle nur bei größeren und lange im Voraus geplanten Anschaffungen. Es reicht daher völlig aus, eine einzige VISA oder Mastercard am Mann zu haben – oder im Zweifelsfall auch gänzlich ohne diese loszuziehen. Ähnlich sieht es bei EC-Karten aus: Das, was nötig ist mitnehmen, den Rest sicher zuhause verstauen. Die ganzen PINS merkt sich doch sowieso niemand.

Personalausweis und Führerschein:

Sollten IMMER und ÜBERALL mitgenommen werden. Nichts ist so wichtig, wie sich ausweisen zu können und entsprechende Papiere am Mann zu haben. Man weiß nie, was einem so alles zustoßen kann. Sich in brenzligen Situationen nicht ausweisen zu können, führt nur zu neuen, oft noch größeren Problemen. Anstatt extra dran denken zu müssen, Ausweis und Führerschein einzupacken, sollten sich diese Freunde daher grundsätzlich im Geldbeutel befinden. Warum der Führerschein ständiger Begleiter sein sollte, erübrigt sich eigentlich – Wer ohne von den Cops im Auto aufgegabelt wird, muss nachreichen und häufig eine dicke Strafe zahlen. Probleme, die vermeidbar sind.

Der ganze andere Krimskrams:

Die Stempelkarte von der Dönerkarte? – Check. Sie nimmt wenig Platz weg und gehört immer ins Portemonnaie, wenn einen zwischen durch der Heißhunger auf den Stammdöner überkommt („Döner“ ist wahlweise durch „Sushi-Lokal“, „Steakhaus“ oder „Burger-Bude“ ersetzbar – je nachdem, wo die Präferenzen liegen). Visitenkarten sollten hingegen, wenn überhaupt nötig, nur spärlich mitgeführt werden. Wer auf einer Party reihenweise Visitenkarten verteilt, wirkt schnell wie ein übereifriger Staubsaugervertreter – oder noch schlimmer wie ein übereifriger Vertreter seiner eigenen Person. Kondome gehören auf keinen Fall in die Geldbörse, das wirkt unheimlich prollmäßig, mal ganz davon abgeben, dass sie so zusammengequetscht zwischen dem Geld Schaden nehmen können – daher lieber gesondert in der Hosentasche verstauen.

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