Geldbörsenformate für Männer (1): Klassisch im Standardformat oder klein aber fein?

Seit das liebe gute Geld erfunden wurde, hat auch die Geldbörse ihren Zweck zu erfüllen. Sie hat daher eine sehr, sehr lange Tradition und wird nicht erst seit gestern auch als modisches Asseccoire von vielen Designern erkannt und in verschiedensten Kollektionen umgesetzt – das haben wir bereits in den beiden Artikeln „Geldbörsenformate für Frauen“ (1 und 2) festgestellt. Natürlich haben aber nicht nur Frauen modische Ansprüche an die Geldbörse ihrer Wahl, auch der Mann von Welt möchte mit seiner Geldbörse modische Highlights setzen, ein optisches Statement machen oder seinen Style durch das passende Asseccoire ergänzen. Denn, wer beim Zahlen im Restaurant nach einem leckeren Dinner for Two vor der zu erobernden Dame den löchrigen Geldbeutel hervorzieht, der hat in Punkto Stil überhaupt nicht gewonnen; Und auch beim Geschäftsessen mit dem wichtigen Businesspartner kann ein schäbiger Geldbeutel gleich die falsche Wirkung erzielen. Denn: Wo und vor allem wie wir unser Geld aufbewahren, sagt vermeintlich viel mehr über uns aus, als uns vielleicht manchmal lieb ist.

So ist es nun höchste Zeit, sich einmal über den passenden Geldbeutel zum Outfit und momentanen Lebensstil Gedanken zu machen. Etliche, unzählige Marken und Designer von Liebeskind über Marc O’ Polo, The Northface, Tom Tailor, Diesel oder Calvin Klein entwerfen mittlerweile schöne, klassische Modelle, mit denen Man(n) auf gar keinen Fall etwas falsch machen kann – ganz im Gegenteil: Mit diesen Modellen kann man sogar in guter Gesellschaft positiv auffallen oder seinen Style gekonnt und modisch versiert unterstreichen. Dabei sollten wir in unserer kleinen Reihe zu aller erst das Format aussuchen, das uns beliebt. Damit der Geldbeutel gut verstaut werden kann, ist beispielsweise das Format ein entscheidender Faktor. Los geht’s mit verschiedenen Formaten, die wir gerne der Reihe nach vorstellen möchten – danach wird die Entscheidung für den richtigen Geldbeutel sicher etwas leichter fallen, als zuvor. Wir präsentieren also folgende Formate:

Der Länge nach: Mehr Stauraum im großen, länglichen Format

Auch Männer können auf größere Geldbeutel zurückgreifen, als klassischer Weise üblich. Dennoch: So ganz verbreitet ist das große Format unter den Geldbeuteln für die Herren (noch) nicht, wobei der überdimensionierte Geldbeutel in der Damenwelt als Minihandtasche schon längst seinen grandiosen Siegeszug angetreten hat. Vielleicht mag dieser Unterschied daher rühren, dass Männer – so zumindest das Vorurteil – oft pragmatischer in den Tag hinein leben und vor allem weniger Dinge mit sich herumtragen: Haustürschlüssel, Handy und Geldbeutel sind oft schnell in die Hosentasche gesteckt und los geht es auch schon flott in den Tag hinein. Stauraum für Handspiegel, Schminkutensilien oder Bonbons wird von den Herren der Schöpfung oft nicht für nötig gehalten. Trotzdem werden natürlich große Geldbörsen-Formate für Herren angeboten. Wer also etwas mehr Stauraum in der Börse benötigt und wer auf keinen Fall auf einen zusätzlichen Kreditkartenfächer, verschiedene Geldscheinfächer und einen großen, verschließbaren Münzbeutel verzichten möchte, der ist beim großen Format genau richtig.

Für Herren werden diese Geldbörsen oft nicht im Quer- sondern länglich, im Hochformat, angeboten. Dieses Format muss dann nur praktisch aufgeklappt werden und schon hat man schnell alles griffbereit, wenn man im Feierabendchaos an der Schnellkasse steht. Besonders praktisch: Wer sich vorab über die passende Größe informiert, kann seinen länglichen, großen Geldbeutel auch in die Innentasche des Sakkos passgenau stecken – denn Designer von Herrenanzügen achten sehr genau auf die momentanen Größen für Geldbeutel bei der Konzepierung ihrer Sakkotaschen. Wer kein passendes Sakko im Schrank hängen hat und seinen großen Geldbeutel auch nicht locker in die Hosentasche bekommt, der kann seinen Geldbeutel immer noch in der Aktentasche fürs Büro oder in der Herrentasche für den Alltag verstauen.